Auch die SBB Bahnhöfe erwachen langsam wieder zum Leben. Nach einem Jahr der Pandemie und der Zwangspause für die künstlerischen und kulturellen Aktivitäten markiert die Installation der jungen Künstlerin Patrizia Pfenninger, eine Sitzbank in Form eines Unendlichkeitszeichens, die Rückkehr der Kunst in die Bahnhöfe. Diese sind schon seit Langem ein Ort der Begegnung und des Austauschs.
Die Installation, «Point of view» («Perspektive») genannt, wurde von einer Tessiner Firma komplett aus beschichtetem Edelstahl gefertigt und entstand aus dem Wunsch, den Menschen die Kunst dort nahe zu bringen, wo sie leben. Sie möchte uns zeigen, dass wir auch in Zeiten der Pandemie mit anderen unsere Meinungen und Gedanken teilen können, ohne gegen die Covid-Schutzmassnahmen zu verstossen. Die Sitzbank ist noch bis zum 6. Juli in Belllinzona zu sehen. Anschliessend wird sie bis zum 14. September in Locarno ausgestellt. Den Abschluss der Tour durch die Tessiner Bahnhöfe bildet Lugano, wo die Sitzbank bis zum 23. November über den Rolltreppen aufgehängt sein wird.




