Die Bauarbeiten für die Gleiserneuerung waren ursprünglich von Juli bis Oktober 2022 geplant, von Mitte Juli bis Mitte August 2022 wäre die Strecke Marthalen–Dachsen für den Zugverkehr gesperrt gewesen. Die SBB hat nun in Absprache mit dem Bundesamt für Verkehr entschieden, das Projekt zu verschieben.
Verschiebung aufgrund von geänderten Rahmenbedingungen und Projektanpassungen
Bereits bei der Planung des Projektes zeigte sich, dass aufgrund von verschiedenen Projektverschiebungen und nötigen Bauarbeiten in der Region die Zeitfenster für die Ausführung äusserst knapp sind. Da die Unterhaltsarbeiten aber notwendig sind, wurde das Projekt trotzdem weitergeplant und die Dokumente für das Plangenehmigungsverfahren beim Bundesamt für Verkehr eingereicht. Im Verlauf der Ausführungsplanung und bei Begehungen vor Ort zeigte sich, dass der Bauablauf mit mehr Installationsplätzen und zusätzlichen Zufahrtswegen zur Baustelle optimiert werden kann. Mit diesen optimierten Abläufen liessen sich die Emissionen für die Anwohnenden zusätzlich zeitlich beschränken. Diese Änderungen im Projekt haben jedoch dazu geführt, dass die Projektierung länger dauerte. In der Folge zeigte sich, dass die Baubewilligung nicht rechtzeitig eintreffen wird, der geplante Baubeginn und somit der gesamte Zeitplan nicht eingehalten werden kann und damit das gesamte Projekt verschoben werden muss. Zudem gingen Einsprachen ein, deren Prüfung und Bearbeitung zusätzliche Zeit in Anspruch genommen hat.




