Nach der Einführung ist vor der Einführung
Mit dem Taktfahrplan, auf Basis des Stundentakts, gab es deutlich mehr Verbindungen zwischen den Schweizer Städten. Bahnfahren wurde attraktiv: Es gab zu jeder Stunde in jede Richtung ein Zug mit Anschlüssen.
1997 folgte die Verdichtung zum Halbstundentakt. 2004 wurden mit dem Projekt «Bahn 2000» Bahnhöfe, die 15, 30, 45 oder 60 Minuten auseinander lagen, zu Anschlussknoten ausgebaut. Dieses Knotenkonzept bildet die Grundlage für den heutigen Fahrplan. Die Arbeiten am Fahrplan enden aber nie. So werden beispielsweise jedes Jahr neue Anlagen gebaut, die eine Verbesserung des Taktfahrplans ermöglichen. Mittels Digitalisierung werden Abläufe und Prozesse effizienter gestaltet, was sich wiederum positiv auswirkt. Gesucht werden auch Möglichkeiten der Flexibilisierung innerhalb des Taktfahrplans – beispielsweise im Freizeitverkehr. Entsprechende Ideen werden auch heute noch von findigen Köpfen entwickelt.