Seit er neun Jahre alt ist, schwingt er. Motiviert von seinem Grossvater, der bemerkte, dass Samir seinen gleichaltrigen Kollegen mit seiner Grösse und Postur voraus war. Angefangen hat er als Jungschwinger. Über 50 Zweige – die Auszeichnung für Jungschwinger – hat er sich in dieser Zeit verdient. Mittlerweile ist er 29 Jahre alt, hat drei Kantonalfeste gewonnen, sich 2017 den vierten Platz am Unspunnenschwinget gesichert, 2019 den eidgenössischen Kranz gewonnen und soeben den zweiten Rang am Schwägalp-Schwinget geholt. Der Transportpolizist ist ein «Böser» – wie die Besten im Schwingsport genannt werden.
Fairness und Bodenständigkeit sind ihm wichtig. Zwei Werte, die er auch im Berufsalltag vorlebt. Samir ist alles andere als böse. Gefragt, was er denn vom Schwingsport in den Beruf des Polizisten mitnehmen kann, sagt er: «Die Bodenständigkeit, sich nicht zu verstellen und fair zu den Menschen zu sein, egal auf wen man trifft.» Das, sowie Anstand und Freundlichkeit, wünscht er sich auch von seinen Fahrgästen – so wie er es selbst vorlebt.



