Die Angebotsplanung plant und gewährleistet ein optimales Angebot für den Personenverkehr über einen kurz-, mittel- und langfristigen Horizont. Dabei sind die Kunden und die Wirtschaftlichkeit zentral. Im Fokus stehen die Entwicklung und Bewertung von Planungsgrundlagen (inkl. Rollmaterial) und deren Abbildung in den Planungssystemen. Mit «SIMBA MOBi» wird ein schweizweites, auf Einzelpersonen basiertes (d.h. mikroskopisches) Verkehrsmodell entwickelt für die multimodale und intermodale Simulation von Mobilitätskonzepten. «Es galt ein Modell zu entwickeln, das neue Fragestellungen adressieren und neue Geschäftsmodelle erproben kann», sagt Wolfgang Scherr, Product Owner bei P-FV-APL. Dabei sind laut ihm folgende Faktoren zu berücksichtigen:
Alternative und neue Verkehrsmittel
Demographische Entwicklung
Gesellschaftliche Veränderungen
Verkehrspolitische Rahmenbedingungen
Technologische Disruptionen
Gesamte Reisekette Tür-zu-Tür
Die Simulation von Mobilitätskonzepten ist nicht nur für den Personenverkehr interessant. Mit SIMBA MOBi unterstützt die Angebotsplanung die SBB als Ganzes in der Zukunftsplanung und in multimodalen Fragestellungen. Zum Beispiel wird das Modell gegenwärtig so erweitert, dass Aussagen über Areal-Frequentierung durch Kunden gemacht werden können.
Die SBB setzt als erste nicht-akademische Organisation in der Schweiz eine mikroskopische Nachfragesimulation in der Angebotsplanung ein. Gegenwärtig arbeiten vier Mitarbeiter der SBB agil an der Entwicklung von SIMBA MOBi.
Das nachfolgende Video zeigt einen Auszug der Information, welche dem Modell entnommen werden kann.



