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Güterverkehrskunden setzen langfristig auf Transport mit SBB
Güterverkehr
Güterverkehrskunden setzen langfristig auf Transport mit SBB

Zahlreiche Transportkunden von SBB Cargo Schweiz haben neue Verträge im Einzelwagenladungsverkehr (EWLV) mit einer Laufzeit bis zu zehn Jahre unterzeichnet. Neuverträge konnten unter anderem mit der Migros, fenaco, Stahl Gerlafingen und den Schweizer Salinen abgeschlossen werden. Damit setzen über 95 Prozent aller Kunden weiterhin und langfristig auf den EWLV. Diese Vertragsabschlüsse sind ein Meilenstein in der Neuausrichtung des Schienengüterverkehrs.

SBB/CFF/FFS (Fotos)

Im EWLV werden einzelne Güterwagen von verschiedenen Kunden gesammelt und zu Güterzügen zusammengestellt. “Egal ob Früchte, Weizen, Zement oder Stahl: mit den neuen Verträgen stellen die Geschäftskunden und die SBB gemeinsam sicher, dass die Schweizer Wirtschaft funktioniert und die Landesversorgung sichergestellt ist und gleichzeitig ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen und zur Entlastung der Strassen geleistet wird”, sagt Alexander Muhm, Mitglied der SBB Konzernleitung und Leiter Güterverkehr. Weitere Verträge wurden zudem mit SIPRO, Colas und mobilog, ein Unternehmen der AMAG, abgeschlossen. Weitere Vertragsverhandlungen, unter anderem mit Kunden aus den Branchen Chemie, Bau, Stahl, Nahrungsmittel und Holz sind im Gange. Jährlich transportiert die SBB rund 11 Millionen Tonnen mit mehr als einer halben Million Wagen für die Transportkunden im EWLV. Aneinandergereiht entspricht die Länge dieses Güterzuges der Strecke von Zürich bis Bangkok.

Basis für effizienteren, robusteren und wirtschaftlicheren EWLV

«Diese Vertragsabschlüsse sind ein Meilenstein in der Neuausrichtung des Schienengüterverkehrs», sagt Alexander Muhm. Nur, wenn Kunden bereit sind, grosse Mengen mit der Bahn zu transportieren und ihre Logistik und Infrastrukturen darauf auszurichten, kann der Schienengüterverkehr rentabel betrieben werden. Die neuen Verträge sind die Basis für die Planung des künftigen Transportnetzes und des neuen Produktionsmodells für den EWLV. Letzteres ermöglicht ab Fahrplanwechsel 2026/27 (13. Dezember 2026) einen effizienteren, robusteren und wirtschaftlicheren Betrieb. Damit kann der Güterverkehr der SBB den Kunden auch künftig ein verlässliches und stabiles Angebot, Planungssicherheit und Transparenz mit Blick auf die Preisentwicklung bieten. Kunden, welche die gleichen Leistungen beziehen, zahlen künftig den gleichen Preis. Mit der Bahn sind auch nachts zuverlässige Transporte möglich, zudem können Staus auf den Strassen umgangen werden. Der Schienentransport verbraucht deutlich weniger Fläche und spart dabei rund 80 Prozent CO₂ gegenüber der Strasse ein. Ohne den EWLV wären auf den stark belasteten Schweizer Autobahnen jährlich bis zu einer Million zusätzliche Lkw-Fahrten nötig.

Die Zukunft des Güterverkehrs

Mit roten Zahlen, altem Rollmaterial und rückläufigen Transportmengen steht der Güterverkehr der SBB an einem Wendepunkt. Während der Ganzzugsverkehr seine Kosten deckt, sind der kombinierte Verkehr (KV) und der Einzelwagenladungsverkehr (EWLV) stark defizitär. Der Bund als Eigentümer der SBB verlangt eigenwirtschaftliche Angebote im Güterverkehr. Deshalb braucht es eine grundlegende Transformation des Güterverkehrs der SBB. Mit der Neuausrichtung sichert die SBB langfristig einen klimafreundlichen Schienengüterverkehr und Arbeitsplätze.

Nach dem kombinierten Verkehr richtet die SBB auch den Einzelwagenladungsverkehr (EWLV) in der Schweiz neu aus. Dazu leisten alle ihren Beitrag: der Bund mit einer befristeten finanziellen Förderung des Einzelwagenladungsverkehrs, die Kunden mit kostendeckenden Preisen und die SBB selbst, die ihre Effizienz steigert und ihre Kosten senkt. Dafür investiert die SBB in moderne Lokomotiven und standardisierte Güterwagen, setzt verstärkt auf Automatisierung und erarbeitet gemeinsam mit den Kunden ein neues Produktionsmodell.

Weitere Informationen zur Zukunft des Güterverkehrs finden Sie im Mediendossier «Zukunft Güterverkehr: SBB sichert Arbeitsplätze und klimafreundliche Versorgung».

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