Zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen grossen Bühnen und kleinen Projekträumen: Die Genfer Kulturszene ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Wer genau hinschaut, entdeckt nicht nur Kunst und Konzerte, sondern auch Orte, die erzählen, überraschen und inspirieren. Eine Stadt, in der Kultur nicht nur gepflegt, sondern gelebt wird.
Genf hat nicht nur den höchsten Springbrunnen, sondern auch das grösste Kunstmuseum der Schweiz. Das Musée d’Art et d’Histoire zählt zu den bedeutendsten der Schweiz. Das imposante Gebäude wurde 1910 vom Genfer Architekten Marc Camoletti erbaut. Es beherbergt verschiedene Sammlungen aus den Bereichen Archäologie, angewandte Kunst sowie bildende Kunst. So sind hier beispielsweise Werke von Rembrandt oder Rodin, Waffen aus dem Mittelalter und der Renaissance sowie Artefakte aus dem alten römischen Reich und Ägypten zu sehen. Im Innenhof lädt ein kleines Café ein zum Verweilen und Setzenlassen der vielen Eindrücken.
Ein Besuch der Victoria Hall ist auch ohne Konzert zu empfehlen. Die Konzerthalle wurde 1894 fertiggestellt und nach der englischen Königin Victoria benannt. Die Fassade ist im Beaux-Arts-Stil gehalten und die Halle ist über die Landesgrenzen hinaus für ihre hervorragende Akustik berühmt. Sie ist ein beliebter Veranstaltungsort für klassische Musik, Jazz und Weltmusik. Weiter gilt die Victoria Hall als Symbol für das kulturelle Erbe und Engagement der Stadt Genf.
Im Herzen von Genf, über der Rhône gibt es eine kleine Insel mit dem Namen «L’île». Dort befindet sich eine ganz besondere Galerie: Papiers Gras. Die Galerie und Buchhandlung ist auf Comics spezialisiert und organisiert regelmässig Vernissagen und Buchpräsentationen mit Künstler:innen.














