Bekanntlich beginnt die Reise nicht direkt am Bahnhof, es sei denn, Sie leben direkt nebenan. Viele Reisende wählen ein anderes Verkehrsmittel, um zu ihrem Zug zu gelangen. Wer mit dem Velo, Auto oder E-Scooter unterwegs ist, könnte sich für folgende Tipps interessieren.
Täglich pendeln in der Schweiz rund 3,6 Millionen Menschen zur Arbeit – etwa 16 Prozent davon mit dem Zug. Damit die regelmässige Zugreise nicht nur effizient, sondern auch angenehm verläuft, gibt es hier 11 praktische Tipps.
Das effizienteste Verkehrsmittel, um zum Bahnhof zu gelangen? Das Velo. Mit dem Velo können Sie starten, wann immer Sie möchten, und sind nicht auf die Fahrpläne anderer öffentlicher Verkehrsmittel nebst dem Zug angewiesen. Zudem ist das Velo äusserst platzeffizient, umweltschonend und dazu noch gut für die Gesundheit. Am Bahnhof stehen Ihnen unterschiedliche Abstellmöglichkeiten zur Verfügung: die üblichen kostenlosen Veloparkings, die es an fast allen Schweizer Bahnhöfen gibt, sowie gesicherte und bewachte Velostationen, in denen Sie Ihr Velo vor Witterung, Vandalismus und Diebstahl schützen können.
Einen Überblick über die verschiedenen Veloparkplatzangebote und ihre Standorte finden Sie auf der
Ihr Arbeitsort ist nicht optimal an das ÖV-Netz angebunden? Kein Problem. Die letzte Meile, also die Strecke zwischen dem angefahrenen Bahnhof und dem finalen Zielort, können Sie bequem mit einem Velo oder E-Bike überbrücken, das vor Ort gemietet werden kann.
Viele dieser Angebote sind per App nutzbar. Neu können Sie Publibike sogar direkt mit dem SwissPass verwenden – ganz ohne separate App-Registrierung (mehr dazu auf der
Auf der
Für Pendler:innen aus abgelegenen Regionen oder ohne direkte ÖV-Anbindung bietet sich oft die Anreise mit dem Auto zum nächsten Bahnhof an. Dort können Sie ihr Fahrzeug unkompliziert auf einem P+Rail-Parkplatz abstellen – ganz ohne mühsame Suche nach einem blauen Parkplatz.
Auf der
Die P+Rail-Angebote sind auch dann praktisch, wenn sich Ihr Zielort in einer Innenstadt befindet, wo Parkplätze rar sind. So können Sie bequem auf den öffentlichen Verkehr umsteigen und den städtischen Stau sowie den Stress der Parkplatzsuche hinter sich lassen.
Wenn Sie Ihr E-Auto auf einem P+Rail-Parkplatz abstellen, prüfen Sie, ob dort eine SBB eCharge-Ladestation verfügbar ist. Mit Ihrem SwissPass können Sie den Ladevorgang ganz einfach per Tap&Go starten – ohne Registrierung oder zusätzliche App. Lade- und Parkgebühren werden automatisch über Ihr SBB-Profil abgerechnet. So sparen Sie Zeit und Nerven.
Ohne SwissPass lässt sich das Laden auch per QR-Code und Webzahlung starten. In diesem Fall ist zusätzlich ein separates Parkticket erforderlich.
Wo Sie aktuell solche Ladeplätze finden und wie es im Detail funktioniert, erfahren Sie auf der
Ähnlich wie beim Bikesharing funktioniert auch die Nutzung von E-Scootern. Mit Anbietern wie Bird, Voi, Bolt und weiteren gelangen Sie bequem zum Bahnhof oder von dort an Ihr Ziel. Der grösste Vorteil der E-Scooter – im Unterschied zum Bikesharing – besteht darin, dass Sie die Fahrt fast überall beenden und den Scooter abstellen können. An den Bahnhöfen selbst gibt es jedoch klar definierte Sharing Zonen, in denen Sie den nächsten Scooter finden und die Fahrzeuge ordnungsgemäss zurückgeben können.
Weitere Informationen zu den E-Scootern-Angeboten auf der
Bikesharing und E-Scooter sind praktisch. Doch mit viel Gepäck, einem Wocheneinkauf oder nach einem regnerischen Arbeitstag wird es schnell unhandlich, auf diese Weise einen weiten Weg zum oder vom Bahnhof zu bewältigen.
In solchen Situationen sind Miet- und Carsharing-Angebote am Bahnhof eine sinnvolle Ergänzung. Ob für den Transport von viel Gepäck, für einen spontanen Termin ausserhalb des ÖV-Netzes oder einfach für die letzte Strecke zum Zielort: Über die Carsharing-Angebote der SBB lassen sich passende Fahrzeuge bequem spontan oder im Voraus buchen – und das ohne eigenes Auto in der Garage.
Die genauen Details finden Sie auf der
Pendler:innen verbringen oft viele Stunden pro Woche im Zug – umso wichtiger ist ein möglichst hoher Komfort. Welche SBB Services und Tipps Ihre Reise im Zug angenehmer machen können, erfahren Sie hier.
Wenn Ihr Zielbahnhof nicht ideal mit Linienverkehr erschlossen ist oder Sie besonders spät oder mit viel Gepäck unterwegs sind, können On‑Demand‑Angebote wie Rufbusse oder Taxis ebenfalls eine praktische Ergänzung zum öffentlichen Verkehr darstellen.
- Rufbusse (z. B. PubliCar oder Salü) bieten insbesondere in ländlichen oder peripheren Gebieten eine flexible Alternative zum Linienbus.
- Taxis stehen an vielen Bahnhöfen für die Verbindung von Tür zu Tür zur Verfügung – etwa nachts oder wenn direkte Anschlüsse fehlen.
Solche Dienste lassen sich oft direkt per App oder Telefon bestellen und bieten so eine verlässliche, fast immer verfügbare Ergänzung zum Zug oder Bus. Vor allem, wenn der ÖV für Ihre Strecke nicht ideal ist, sorgen Rufbusse und Taxis dafür, dass Sie Ihre An- oder Weiterreise stressfrei absolvieren können.
Genaue Details zu den Services, Buchung und Standortabfrage auf der
Vor allem in den Hauptverkehrszeiten nützlich: Mit der SBB Mobile App lässt sich bereits vor der Abfahrt ein Blick auf die Zugformation werfen: Dort ist ersichtlich, an welcher Stelle des Perrons sich die einzelnen Wagen befinden – zum Beispiel 1. und 2. Klasse oder Familien- und Businesszonen. Zusätzlich wird die erwartete Belegung der Wagen angezeigt. So können Sie sich rechtzeitig auf dem Perron positionieren und vermeiden, direkt in das falsche oder vollste Abteil einzusteigen.
Wer unterwegs arbeiten möchte, findet in der 1. Klasse in Intercity-Zügen passende Bereiche: In der Ruhezone können Reisende lesen oder konzentriert am Laptop arbeiten, ohne durch Telefonate oder Gespräche gestört zu werden. In den Businesszonen steht mehr Komfort zur Verfügung, beispielsweise mit grossen Tischen, die sich ideal für das Arbeiten am Laptop eigenen – ein Vorteil besonders auf längeren Pendlerfahrten. In den modernisierten IC2000-Zügen gibt es dort zudem Induktionsladestationen, mit denen sich Geräte bequem kabellos aufladen lassen.
Wussten Sie, dass Sie in der SBB Mobile App Ihre persönliche Pendelstrecke einrichten können? So erhalten Sie dank abonnierten Push-Benachrichtigungen automatisch Informationen zu Störungen oder Fahrplanabweichungen – ganz ohne zusätzliche Fahrplanabfrage.
Der frühe Vogel fängt den Wurm – und im SBB Zugrestaurant auch das Frühstück mit Kaffee. Wenn Sie morgens früh aus dem Haus müssen und keine Zeit für ein Frühstück haben, lohnt es sich, am Vortag einen Platz im Zugrestaurant zu reservieren. Die Reservationsgebühr von fünf Franken wird Ihnen dabei für die Konsumation wieder gutgeschrieben. Gerade für Pendler:innen, die unterwegs essen, trinken und arbeiten, bietet ein Platz am Tisch zusätzlichen Komfort. Buchen Sie Ihren Platz auf der
Hinweis: Im Zugrestaurant gilt eine Konsumationspflicht.


