Die SBB verfügt über langjährige Erfahrung in der Sanierung herkömmlicher Altlasten. Da es für den Umgang mit den speziellen, langlebigen Chemikalien (PFAS) im Boden des Weyermannshaus Ost jedoch noch keine etablierten Standardverfahren gibt, betritt das Projekt genehmigungsrechtliches und technisches Neuland.
Um eine sichere und umweltgerechte Lösung zu garantieren, investiert die SBB die nötige Zeit in umfassende Abklärungen. Ziel ist es, den zuständigen Behörden auf Kantons- und Bundesebene ein Sanierungskonzept vorzulegen, das rechtlich belastbar und technisch umsetzbar ist, sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit den finanziellen Mitteln sicherstellt.
Das gesetzlich vorgeschriebene Variantenstudium nach Altlastenverordnung wird voraussichtlich im Sommer 2026 vorliegen. Anschliessend reicht die SBB die Unterlagen bei den Behörden ein. Diese prüfen die Dokumente und legen danach die Sanierungsvariante samt allfälligen Auflagen verbindlich fest.
Die weiteren Arbeiten für den Bau des Campus Bern der Berner Fachhochschule hängen von der finalen Sanierungsvariante ab und können erst weiterentwickelt werden, wenn das Sanierungskonzept vorliegt. Sämtliche Projektarbeiten werden nun in enger Abstimmung mit den Beteiligten neu terminiert. Erst wenn der definitive Sanierungsentscheid vorliegt, können belastbare Aussagen zur weiteren Planung gemacht werden.
Dies ist eine gemeinsame Kurzmitteilung der Bau- und Verkehrsdirektion und der SBB.



