Die Variantenstudie ist ein wichtiger Zwischenschritt im gesetzlich geregelten Altlastenverfahren. Sie schafft die fachliche Grundlage, um die für den Standort geeignete Sanierungsvariante sorgfältig zu bestimmen.
In der Studie werden dafür verschiedene Sanierungsansätze fachlich verglichen und bewertet. Dazu können beispielsweise die Behandlung von belastetem Material direkt am Standort, die Stabilisierung von Schadstoffen im Untergrund, ein gezielter Aushub sowie technische Sicherungs-, Reinigungs- oder Behandlungsverfahren zählen.
Die SBB hat die Variantenstudie bei den zuständigen kantonalen Behörden eingereicht. Im nächsten Schritt nehmen die Behörden Stellung dazu. Auf dieser Grundlage konkretisiert die SBB das weitere Vorgehen und arbeitet das Sanierungsprojekt aus. Dieses reicht sie anschliessend bei den zuständigen Behörden zur Genehmigung ein.
Der Umgang mit PFAS-Altlasten ist technisch und rechtlich anspruchsvoll. Deshalb plant die SBB auch die weiteren Schritte in enger Abstimmung mit den zuständigen Stellen von Kanton und Bund. Ziel ist eine umweltgerechte, rechtlich tragfähige und mit Blick auf die eingesetzten öffentlichen Mittel verantwortbare Lösung.
Belastbare Aussagen zur konkreten Umsetzung, zu den Kosten und zum weiteren Zeitplan sind erst nach den nächsten behördlichen Entscheiden möglich.