Der kulturelle Wandel der SBB wird seit über zehn Jahren konsequent über Programme in der SBB begleitet. Aktuell über das Programm Transformation II, das von Stephanie Escher geleitet wird. Die Konzernleitung (KL) hat sich mit der Gesamtauswertung der 59 Kaderdialoge 2018 befasst und über die Rückmeldungen der Teilnehmenden diskutiert. Aus diesen Erkenntnissen werden die Stossrichtungen für das Programm Transformation II im 2019 festgelegt. Die KL zieht grundsätzlich eine positive Zwischenbilanz: Bei den Performance Camps und den Kaderdialogen war das Commitment und die Aufbruchstimmung im Kader spürbar, die Teams sind in ihrer Entwicklung weitergekommen und die Erfolgsformel, SBB Strategie und Vision wurden in bestehenden Führungs-Instrumenten weiter verankert. Es ist aber noch zu wenig gelungen, eine bessere Brücke zwischen Management und Mitarbeitenden zu schlagen. Zudem sollen im neuen Jahr weitere partizipative Elemente geschaffen werden.
Die wichtigsten Themen aus der Sitzung vom 15. Oktober 2018

Grundsätzlich hält die KL am eingeschlagenen Weg fest. Die Performance Camps werden weiter ausgerollt, und bei der Durchführung der Kaderdialoge sollen die Topkader und mittleren Kader noch stärker in die Verantwortung genommen werden. Zudem will die KL insbesondere die Basiskader in geeigneter Form einbinden. Im Sinne eines «Abpfiffes» hat die KL ausserdem entschieden, die Führungsgrundsätze abzuschaffen, da diese in der Erfolgsformel aufgegangen sind. Auch punkto Erfolgsformel hat die KL gut zugehört – die Erfolgsformel kann neu nach eigenem Gusto gestaltet werden.
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Das Programm «SBBagil2020» überprüft die Art und Weise, wie die SBB als Unternehmen geführt wird: Wir wollen in der Führung mehr delegieren, vor allem in die Regionen und zu den Projekten. Alle Ebenen sollen mehr Handlungsspielraum erhalten. Das Programm umfasst 15 Teilprojekte, in deren vier die KL Einblick genommen hat.
Teilprojektleiter Michel Berchtold hat die KL über das Pilotprojekt Regionalisierung in der Region Mitte informiert. Dieses dauert von Anfang August bis Ende Oktober. Auf Basis dieser Erfahrungen hat die KL entschieden, die neuen Verantwortlichkeiten per 1. Januar 2019 in allen Regionen anzuwenden. Ziel ist, die Qualität und Pünktlichkeit zu steigern, mehr Nähe zu den regionalen Stakeholdern zu schaffen und die SBB noch besser in den regionalen Märkten zu positionieren.
Programmleiter Armin Weber sowie die Teilprojektleiter Benedikt Lagger, Patrick Hadorn und Mario Rivera stellten erste Grobkonzepte und Lösungsansätze zu ihren Teilprojekten «Weiterentwicklung Personenverkehr», «Planung und Steuerung Bahnproduktion» sowie «Prozessmanagement» vor.
Die KL nimmt den aktuellen Stand dieser Teilprojekte positiv zur Kenntnis und dankt den Programmverantwortlichen für ihr grosses Engagement. Gleichzeitig stellt die KL fest, dass die Komplexität der Gesamtaktivitäten nicht zu unterschätzen ist, insbesondere auch mit Blick auf die vielen bereits laufenden Initiativen in den Linien. Deshalb ist es wichtig, alle Teilprojekte sorgfältig, mit dem richtigen Tempo und der nötigen Reflexion voranzutreiben.
Die KL will die neuen IT-Möglichkeiten zur digitalen Zusammenarbeit auch für ihre eigene Arbeit einsetzen und wird ab Ende Oktober ihre elektronische Sitzungsvor- und nachbereitung mit der neuen Software «eGPL 2» durchführen. Dank der Einbettung in die Office 365 Umgebung wird das Sitzungsmanagement effizienter. Die KL verspricht sich dadurch einen weiteren Beitrag an die Vereinfachung, denn die neue Arbeitsweise wird die Stäbe substanziell von administrativen Arbeiten entlasten.
Auf SBB News informieren wir Dich jeweils nach den Sitzungen der Konzernleitung über die wichtigsten Themen und Entscheide. Die Konzernleitung der SBB will zeigen, womit sie sich beschäftigt und wichtige Themen und Entscheide einordnen – insbesondere mit Bezug zur SBB Strategie 2020. Die News aus der Konzernleitung leisten einen Beitrag dazu. Nutze für Fragen und Rückmeldungen die Möglichkeit zum Kommentieren.


