Die Sitzungen der Konzernleitung (KL) finden regelmässig in den Regionen statt. So war die KL in diesem Jahr beispielsweise bereits im Rangierbahnhof Limmattal zu Gast. Die Sitzung vom 13. November führte die KL nach Basel. Die KL nutzte die Chance, um von den wichtigsten Bauprojekten einen Augenschein zu nehmen und sich mit Mitarbeitenden in Muttenz zum Austausch zu treffen.
Die KL liess sich den Baufortschritt des Meret Oppenheim Hochhaus (MOH) beim Bahnhof Basel SBB zeigen. Gesamtprojektleiter Christian Märki führte durch diesen neuen Basler Leuchtturm und erklärte den Stand der Arbeiten. Die KL ist von der Ausstrahlung des Neubaus beeindruckt, ebenso vom grossen Engagement der Verantwortlichen und Projektleitenden. Das 80 Meter hohe Gebäude ist im Frühjahr 2019 bezugsbereit. 153 Wohnungen, das SRF Studio Basel und ein Tibits-Restaurant werden sich das Gebäude teilen. Auch der Meret Oppenheim Platz wird derzeit neu gestaltet, begrünt und mit einem grossen Brunnen mit Skulptur der Namensgeberin Meret Oppenheim zum Quartiertreffpunkt aufgewertet.
Via Logistiktunnel unterhalb der Gleisanlagen erreichte die KL auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnhof Basel SBB die Grossbaustelle rund um den Westflügel. Unter der Leitung von Gesamtprojektleiter Marc Brunkhorst wird der historische denkmalgeschützte Gebäudeteil rundum erneuert. Der KL wurde vor Ort noch deutlicher als zuvor bewusst, dass die Vorgaben des Denkmalschutzes und die Mängel in der alten Bausubstanz herausfordernd sind. Indem die ursprüngliche Halle wieder freigelegt wird, erhöht sich die Aufenthaltsqualität für die Kunden ab Ende 2020 markant – mit freigestellten Wegen und Plätzen, rekonstruiertem Mittelgang und mit einem erweiterten Einkaufs-, Dienstleistungs- und Gastronomieangebot. Zudem soll die Begeisterung für historische Bauwerke und alte Bilder wieder entfacht werden.
Smart City Programmleiterin Anja Riedle und Projektleiter Philipp Marti zeigten der KL die Fortschritte rund um das Pilotquartier Wolf. Sie erläuterten die verschiedenen Wettbewerbseingaben anhand der Modelle, und gemeinsam wurden die Überlegungen dazu diskutiert. Die KL erhielt zudem einen Einblick, wie die SBB und der Kanton Basel-Stadt auf dem heutigen Areal Wolf die Möglichkeiten von Digitalisierung und Technisierung ausschöpfen möchten.
Auf dem nördlichen Teil des Basler Güterbahnhofs Wolf soll auf einer Fläche von rund 100 000 Quadratmetern eine sogenannte Smart City entstehen. Neben den bestehenden Logistiknutzungen sind Büros, Dienstleistungen, Gewerbe und Wohnungen geplant.
Erste Bauarbeiten sind frühestens 2024 möglich.



