Die Securitrans Public Transport Security AG sorgt heute für die professionelle Sicherheit auf den Baustellen und in den Bahnhöfen der SBB. Das Unternehmen verfügt über zwei Geschäftsbereiche: die «Baustellensicherheit» für Sicherheit beim Bau und Unterhalt von Bahngleisen und der «Objektschutz» für Sicherheit in den Bahnhöfen.
Im Januar 2021 hat die SBB alle Aktien der Securitrans übernommen. Der Bereich «Baustellensicherheit» mit seinen rund 600 Mitarbeitenden wird bei SBB Infrastruktur integriert. Der Bereich «Objektschutz» mit seinen rund 200 Mitarbeitenden wird eine Tochtergesellschaft von SBB Immobilien (Transsicura). Die Umsetzung erfolgt per 1. Januar 2022.
Der grösste Teil der Baustellensicherheit wird im Geschäftsbereich Einkauf, Supply Chain und Produktion (I-ESP) angesiedelt. In diesem Zusammenhang wird eine neue Geschäftseinheit mit dem Kürzel I-ESP-BSI geschaffen. Die Baustellensicherheit ist die neue Leistungserbringerin und übernimmt die Aufgaben der Baustellensicherheit von Securitrans. Die Erbringung von Sicherheitsleistungen auf Baustellen erfolgt somit neu mehrheitlich SBB intern.
Die Ressourcen von I-ESP-BSI stehen je nach Bedarf für verschiedene Tätigkeiten im Einsatz (beispielsweise I-VU, I-AEP, I-NAT). Die Leitung der Einheit erfolgt weiterhin durch Martin Röthlisberger, bisher CEO ad interim Securitrans und Leiter Baustellensicherheit. Die Triebfahrzeugführenden (TFF B100) wechseln zum Bereich Verfügbarkeit und Unterhalt (I-VU) und werden in die Teams integriert. Die Mitarbeitenden der Baustellensicherheit sind bereits heute zum grössten Teil für die SBB Infrastruktur im Einsatz. Der Geschäftsauftrag und die Aufgaben der Mitarbeitenden bleiben deshalb grundsätzlich unverändert. Die Arbeitsorte werden an die bestehenden Standorte der SBB angeglichen.




