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ProSec – Digitalisierung der Baustellensicherheit
Bauprojekte
ProSec – Digitalisierung der Baustellensicherheit

Sicherheit hat bei der SBB höchste Priorität. Mit ProSec werden dank digitaler Systemunterstützung Fehlerquellen durch manuelles Erfassen minimiert und der Einsatz von zusätzlichen technischen Hilfsmitteln erleichtert. Die erste Applikation ProSec Planung wird ab dem 1. Januar 2023 eingeführt.

Dominique Hunziker (Text)Claudia Link (Fotos)

Was ist ProSec Planung?

ProSec Planung ist eine Applikation, welche zur Erstellung und Verwaltung von Sicherheitsdispositiven verwendet wird und löst die Excel-Formulare ab. Mit der Applikation werden alle Daten an einem Ort erfasst sowie die Risikobeurteilung und das Sicherheitsdispositiv der Arbeitsstelle zusammengeführt. So ist alles Wichtige auf einen Blick ersichtlich und an einem Ort verfügbar. Die Einführung erfolgt ab dem 1. Januar 2023.

Wie wird ProSec Planung eingeführt?

Die flächendeckende Einführung von ProSec Planung erfolgt ab dem 1. Januar bis zum 30. Juni 2023. Neue Sicherheitsdispositive werden somit spätestens ab dem 1. Juli 2023 ausschliesslich mit ProSec Planung erstellt. Bereits bestehende Sicherheitsdispositive können bis zum 31. Dezember 2023 eingesetzt werden. Generische Sicherheitsdispositive sind vorerst von der Einführung von ProSec Planung ausgenommen und werden wie bis anhin erstellt und verwendet.

Die Einführung von ProSec Planung wird durch die Linie mittels Sicherheitsdialogen begleitet. Somit ist sichergestellt, dass unerwartete Problemstellungen rechtzeitig erkannt und behoben werden können.

Wie wird ProSec Planung geschult?

Die digitale Systemunterstützung im Sicherheitsbereich ist ein wichtiger Weiterentwicklungsschritt im Baustellen-Ablauf der SBB. Die SBB Mitarbeitenden sowie auch das Personal der Drittfirmen werden regelmässig und ausführlich geschult. Bevorstehende Änderungen und Neuerungen werden mit genügend Vorlauf mit den Drittfirmen besprochen.

Das Schulungskonzept von ProSec Planung wurde gemeinsam mit den Sicherheitsspezialisten der SBB erstellt und durch das Fachgremium Sicherheit freigegeben.

Die Schulung von ProSec Planung erfolgt mittels Schulungsangeboten und der Bereitstellung von Schulungsunterlagen. Bei Fragen unterstützen der ProSec Fachbus sowie die für den jeweiligen Bereich zuständigen SQU-Berater:innen gerne.

Was beinhaltet ProSec neben ProSec Planung sonst noch?

Auch in den Bereichen Betriebliche Massnahmen, Warnung und Nothalt werden ab 2024 schrittweise neue Applikationen oder technische Systeme implementiert.

ProSec Betriebliche Massnahmen ist eine Weiterentwicklung der bestehenden Applikation «TUSP», welche zur Protokollierung von betrieblichen Massnahmen verwendet wird. Neu werden auch Dritte darauf zugreifen können, die Daten der geplanten betrieblichen Massnahmen aus Railsys (BAB) übernommen und die Rolle des Arbeitsstellenkoordinators abgebildet werden. Die Entwicklung der Applikation erfolgt im 2023. Die Pilotphase und die Umsetzung sind für das Jahr 2024 geplant.

ProSec Warnung ist ein technisches Warnsystem, welches den Sicherheitswärter und das Baustellenpersonal automatisch vor dem herannahenden Zug warnt und löst damit die Warnung via Sprechfunk und akustischem Signal (Horn) ab. Das Warnsystem wurde bereits während eines halben Jahres von Herbst 2021 bis Frühling 2022 in der Region Luzern erfolgreich erprobt. Die Betriebserprobung mit Sicherheitsverantwortung ist für das Jahr 2024 vorgesehen. Ab 2025 ist der Rollout an einzelnen Standorten und ab 2026 der schweizweite Rollout geplant.

ProSec Nothalt ist eine Applikation, mit welcher der Sicherheitswärter bei einem Ereignis auf der Arbeitsstelle Züge stoppen kann. ProSec Nothalt basiert auf dem Nothalt, welcher heute auf ETCS L2 verwendet wird und löst diesen, sowie die mobilen Nothaltanlagen, ab. Die Entwicklung ist von 2023 bis 2024 vorgesehen und die Einführung im Jahr 2025 geplant.

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