Der «SonntagsBlick» berichtet über tätliche Angriffe auf das Zugpersonal. Solche Fälle machen die SBB betroffen. Die SBB verurteilt die Angriffe auf die Kundenbegleiter.
Leider wird das Zugpersonal der SBB durchschnittlich zehnmal täglich beschimpft, beleidigt, bedroht oder tätlich angegriffen. Die Übergriffe haben in den letzten Jahren zwar nicht zugenommen, aber sie sind gröber geworden. Heute wird rascher Gewalt ausgeübt. Für die SBB ist jeder Fall einer zuviel. Jede Tätlichkeit gegenüber unserem Personal ist ein Offizialdelikt und wird von Gesetzes wegen zur Anzeige gebracht.
Die Transportpolizei der SBB macht positive Erfahrungen mit den Bodycams, die seit rund einem Jahr eingesetzt werden. Die Kameras können deeskalierend wirken und dazu beitragen, Konflikte und aggressive Verhaltensweisen zu verhindern. Vor diesem Hintergrund plant die SBB, den Einsatz von Bodycams auf freiwilliger Basis bei Kundenbegleiterinnen und -begleitern zu erproben.
Ziel eines Pilot-Einsatzes ist es, Erfahrungen zu sammeln, wie Bodycams die Sicherheit des Zugpersonals unterstützen können. Da noch rechtliche und datenschutzrechtliche Fragen offen sind, kann die SBB keine Aussage zu einem möglichen Start eines Pilot-Einsatzes machen.




