Es ist etwas schaurig Schönes: Mit dem Zug in eine der wunderbaren Ecken der Schweiz fahren, auf dem Fahrrad der Sonne entgegen radeln und sich abends von der Bahn wieder nach Hause chauffieren lassen. Längst haben viele begeisterte Velofahrerinnen und Velofahrer solche Tagesausflüge per Bahn für sich entdeckt.
Eisenbahn und Fahrrad: Das ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Es ist auch eine Geschichte von vielen Herausforderungen, schwieriger Organisation und langwierigen Diskussionen. Für die Velosaison 2021 treten darum neue Spielregeln in Kraft. Sie alle haben zum Ziel, den Herausforderungen und Diskussionen entgegenzuwirken.
Zweifellos herausfordernd ist die Situation für unsere Kundinnen und Kunden. Aber nicht zuletzt auch für uns Kundenbegleiterinnen und Kundenbegleiter. Wir müssen dabei auch mal unpopuläre und unschöne Entscheidungen treffen. Dann nämlich, wenn wir zugunsten der Sicherheit Velofahrerinnen und Velofahrer auf die Regeln hinweisen oder sogar am Bahnhof stehen lassen müssen. Es geht dabei nicht darum, jemanden zu bestrafen. Die Sicherheit lässt schlicht keine endlose Kulanz oder Lösungsfindung zu. Besonders dann, wenn Fluchtwege versperrt werden.




