Kund:innen, Politik, Behörden und der Bund – alle haben Ansprüche an die SBB. Dazu kommen Herausforderungen wie Kapazitätsengpässe, Baustellen unter laufendem Betrieb sowie Fluktuationen. Mit der Strategie 2030 stellt die SBB die Weichen, um den unterschiedlichsten Ansprüchen und Herausforderungen gerecht zu werden: Die SBB will im Kerngeschäft wachsen sowie effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger werden.
Die Mobilität verändert sich. Kund:innen erwarten mehr Flexibilität. Zugleich steigt der Kostendruck. Darum investiert die SBB in drei grosse Digitalisierungsprogramme, die die Arbeit vieler SBB Mitarbeitender vereinfachen.

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Damit dies gelingt, investiert sie in die drei Programme «Integrierte Produktionsplanung» (IPP), «Traffic Management System» (TMS) und «S/4SBB». Diese Systeme vereinfachen, vereinheitlichen und flexibilisieren die heutigen teilweise aufwändigen und händischen Prozesse und reduzieren Systembrüche. So kann die SBB die immer komplexeren Arbeiten auch in Zukunft bewältigen, während Mitarbeitende auch bereichsübergreifend in der Zusammenarbeit näher zusammenrücken - ganz im Sinne von OneSBB. Die Programme werden mit Einbezug der Mitarbeitenden bis 2030 eingeführt. Sie vereinfachen und verändern den Arbeitsalltag vieler SBB Mitarbeitenden und helfen mit, dass die SBB auch in Zukunft eine attraktive Arbeitgeberin bleibt.
Mit der integrierten Produktionsplanung wird die Planung von Personal und Rollmaterial vereint. Zudem werden die Schnittstellen zur Infrastruktur und der Angebotsplanung digitalisiert. Das bedeutet für die Mitarbeitenden der Planung, Steuerung, Lenkung und Einteilung, dass sich die Abläufe und Zusammenarbeit verändern und vereinfachen werden. Als Hilfsmittel wird eine Standardsoftware eingeführt. Diese löst die Planungstools für Personal (Sopre) und Rollmaterial (Ceres) ab. Insgesamt wird die Produktionsplanung mit IPP einfacher, flexibler und durchgängiger.
Das «Traffic Management System» (TMS) ist eine Familie von IT-Anwendungen, die als Planungs- und Steuerungssysteme für die Erstellung des Fahrplans und die Betriebsführung schrittweise erneuert und erweitert wird. TMS beinhaltet unter anderem die Bestellung der Trasse, die Fahrplanplanung, die Optimierung des Zugverkehrs und die Fahrempfehlung für Lokpersonal. Kund:innen profitieren von einem stabileren Fahrplan, mehr Verbindungen, einer höheren Pünktlichkeit sowie einer besserer Kundeninformation.
Viele Mitarbeitende nutzen SAP ohne es zu wissen. Sei es für die Rechnungsfreigabe oder für die Zeiterfassung. S/4 SBB kann aber noch viel mehr als das bisherige SAP: Mit S/4 SBB wird die hochkomplexe und historisch gewachsene Systemlandschaft vereinfacht und Arbeitsprozesse werden durchgängiger gemacht. Das betrifft das Anlagemanagement, die Bahninstandhaltung, die Logistik, den Einkauf und die Finanzen.



