Von Mitte Oktober bis Mitte April dreht sich alles um den Winterdienst: Hunderte Einsatzkräfte räumen Schnee, enteisen Gleise und sorgen dafür, dass Bahnhöfe und Infrastruktur im öffentlichen Verkehr reibungslos funktionieren. Der Winterdienst ist eine zentrale Herausforderung im öffentlichen Verkehr. Doch die Vorbereitungen für diese intensive Zeit beginnen schon lange vor der ersten Schneeflocke.
Wenn der Winter anklopft, muss die SBB bereit sein
Bereits im Frühling analysiert die SBB die vergangene Wintersaison, optimiert Abläufe und plant akribisch für kommende Herausforderungen. Besonders der erste grosse Schneefall oder anhaltende Schneeperioden stellen Jahr für Jahr eine besondere Belastungsprobe dar. Trotz aller Vorbereitung bitten wir um Verständnis, falls es zu unvorhergesehenen Einschränkungen oder Ausfällen kommt.
Grösste Herausforderungen: Schnee und Eis im Griff behalten
Wenn der Winter Einzug hält, hat das nicht nur Auswirkungen auf die Strassen, sondern auch auf das Schienennetz der Schweiz. Die grösste Herausforderung ist der erste grosse Schneefall – oft unberechenbar und intensiv. Von eingeschneiten Stromabnehmern bis hin zu vereisten Weichen: Die Naturgewalten stellen die SBB jedes Jahr vor erhebliche Herausforderungen.
Wird die SBB wirklich vom Winter überrascht?
Nein, der Winter kommt nicht plötzlich für die SBB, auch wenn dieser Vorwurf immer wieder gemacht wird. Die SBB bereitet sich akribisch auf den Winter vor: Bereits im Frühling beginnen die Analysen des vergangenen Winters, gefolgt von Optimierungen und der Beschaffung notwendiger Materialien. Ein externer Wetterdienst liefert präzise Prognosen für rund 800 Standorte, die die Planung der Wintereinsätze erleichtern. Trotz bester Vorbereitung können unvorhersehbare Naturereignisse wie plötzlicher starker Schneefall zu Verspätungen oder Zugausfällen führen. Die SBB investiert jedoch kontinuierlich in Technik und Personal, um auch diese Herausforderungen im öffentlichen Verkehr zu meistern.