Luzern mal anders

Luzern ist mehr als die Kapellbrücke, das Löwendenkmal und das Verkehrshaus. Abseits der grossen Touristenmagnete lässt man sich am besten durch die Gassen treiben, geniesst da und dort lokale Spezialitäten und macht es sich am See gemütlich.

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Wer an Luzern denkt, sieht schnell die Touristen-Hotspots vor dem inneren Auge vorbeiziehen. Dabei gibt es in der Leuchtenstadt tolle Ecken, die im Reiseführer nicht zuoberst stehen. Fast alle sind gut zu Fuss erreichbar. Und weil Städtetrips fast immer mit einer hohen Anzahl Schritte auf dem Zähler enden, gilt es, gut gestärkt ins Luzern-Abenteuer zu starten.

Zum Beispiel mit einem gemütlichen Frühstück: Am Falkenplatz mitten in der Luzerner Altstadt ist die Konditorei Heini (Locals sagen, es sei die Beste der Stadt) zu Hause. Dort geniessen Luzern-Entdecker täglich bis Ladenschluss ein feines Zmorge. Und für die kleine Stärkung zwischendurch gibt es die berühmten Luzerner «Birewegge».

Ebenfalls in der Altstadt findet jeden Dienstag und Samstag der Luzerner Wochenmarkt statt. Beidseits der Reuss werden frisches, saisonales Gemüse, Brot, Käse und allerlei andere Spezialitäten feilgeboten.

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Der letzte Bauernhof vs. …

Wer sich gut gestärkt einen Überblick über die Stadt verschaffen möchte, steigt am besten zur Museggmauer hoch. Vom mittelalterlichen Wahrzeichen mit seinen neun Türmen aus geniesst man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und das Seebecken. Hinter der Mauer befindet sich der Hof Hinter Musegg, der letzte Bauernhof der Stadt. Hier leben schottische Hochlandrinder, Alpakas und Zwergziegen; eine Sommerbeiz mit Bio-Hofladen lädt zum Verweilen und Geniessen ein.

… das urbane Luzern

Über die Reuss geht’s weiter in die Neustadt. Das Trendquartier südlich der Kapellbrücke ist weniger touristisch und lebt von vielen kleinen, feinen Läden, Restaurants und Cafés. Für den Lunch bietet sich das Café Nord an. Ein skandinavisch inspiriertes Café, wo der Alltagstrubel draussen bleibt und zu jeder Tageszeit schwedische Spezialitäten serviert werden. Ein sicherer Wert sind auch die feinen Burger im Wolf, wo die Brötchen selbst gebacken werden und nur Fleisch aus lokalen Betrieben auf die Teller kommt.

Die Neustadt ist auch ein Ort der Kultur: So befinden sich das Kunstmuseum Luzern sowie die Picasso- und Klee-Sammlung des Rosengart Museums in der Neustadt. Ebenso das Luzerner Theater, das Kleintheater und das Kulturhaus Neubad. Letzteres serviert im Sommer auf dem Vorplatz feinste Pizza, italienische Getränke und eine ordentliche Portion Dolce Vita.

Tipp: Die Neustadt-Walking-Route führt Besuchende zu den spannendsten Ecken des Stadtteils. An 14 Stationen erfahren Interessierte allerlei Wissenswertes über die Entstehung und Entwicklung des urbanen Stadtquartiers.

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Abschalten am See

Ein Besuch in Luzern, ohne den Vierwaldstättersee zu geniessen, – undenkbar! Besonders schön: Flanieren an der Seepromenade, ein Apéro im Seebistro Luz oder die Fahrt auf einem Kursschiff mit Blick auf die Zentralschweizer Alpen.

«D’Ufschötti» ist ein frei zugängliches Strandbad am Vierwaldstättersee. Bei Sonnenschein und – wenn’s die Temperaturen zulassen – einem Bad im See lässt man den Ausflug nach Luzern hier wunderbar ausklingen. Und schmiedet neue Pläne, denn es gibt noch viele weitere Ausflugsziele in Luzern und der Zentralschweiz.

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Weitere Tipps von Luzern-Locals:

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