Basel SBB: Frischzellenkur für die historischen Perronhallen

Die SBB setzt im Bahnhof Basel SBB ab einer fussballfeldgrossen Arbeitsbühne die historischen Perronhallen instand. Die Arbeiten für das 34-Millionen-Franken-Projekt dauern noch bis 2023 und beinhalten zudem eine neue, hellere Beleuchtung sowie eine bessere Kundeninformation.

Perronhallen im Bahnhof Basel SBB
Perronhallen im Bahnhof Basel SBB

Der Zahn der Zeit nagt auch an den historischen Perronhallen des Bahnhofs Basel SBB. Die SBB setzt sie darum von Anfang 2019 bis Ende 2023 umfassend instand. Das Ziel dabei ist, die Nutzungsdauer der Hallen um weitere 60 Jahre zu verlängern, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Am 17. April 2019 präsentiert die SBB die Arbeiten interessierten Journalistinnen und Journalisten an einer Baustellenführung.

In vier Instandsetzungsetappen durch die Hallen

Im Rahmen des Projekts wird der Korrosionsschutz, die Dacheindeckung, die Beleuchtung und der Taubenschutz erneuert sowie einzelne Stahl- und Verglasungselemente ersetzt. Die Arbeiten erfolgen ab einer fussballfeldgrossen Arbeitsbühne. Diese thront auf einem, die Perrons überspannenden Baugerüst im östlichsten Teil des Bahnhofs und wandert bis Mitte 2023 in vier Etappen Richtung Westen. Am Ende der jeweiligen Etappe bringen die Fachleute die neue Beleuchtung an. Die neuen, doppelzylinder-förmigen Leuchter werden die Perronhalle heller und freundlicher machen.

Verständlichere Durchsagen dank neuem Lautsprechersystem

Im Rahmen desselben Projekts hat die SBB auf den fünf Perrons unter den historischen Hallen über 30 Stelen montiert. Die Standardstelen tragen links und rechts je einen neuen, stabartigen Lautsprecher sowie die Fluchtwegbeschilderung und die technischen Anlagen, wie zum Beispiel Uhren und Entwerter. Die sogenannten T-Stelen tragen zusätzlich ab 2020 an ihren Auslegern die neuen digitalen Perronanzeigen. Sie lösen die alten Fallblattanzeigen ab.

Flexiblere und erweiterte Information durch digitale Perronanzeiger

Die neuen, an Stelen befestigten Lautsprecher sind näher bei den Reisenden, als die heutigen, an der Perronhallendecke angebrachten Lautsprecher. Tonqualität und Verständlichkeit der Durchsagen werden deshalb besser. Die digitalen Perronanzeigen erlauben gegenüber den heutigen Fallblattanzeigen eine erweiterte und flexiblere Kundeninformation. Sie können zum Beispiel Details zu Gleisänderungen angeben, Gruppeninformationen, Zusatzinformationen zum Bahnverkehr, Störungsdetails oder Informationen bei lokalen Events. Auch bei der Beschaffung und im Betrieb sind die digitalen Anzeiger günstiger als Anzeiger mit Fallblatttechnologie. 
 
Die Projektkosten belaufen sich auf rund 34 Mio. Franken. Die Gelder stammen aus der Leistungsvereinbarung zwischen SBB und Bund. Im Rahmen der Leistungsvereinbarungen handeln Bund und Bahnen jeweils periodisch aus, wie viel öffentliche Mittel für den Unterhalt und kleinere Erweiterungen investiert werden können.
 
Weitere Informationen zum Bauprojekt finden Sie unter www.sbb.ch/perronhallen-bs.
 

Die fussballfeldgrosse Arbeitsbühne fotografiert am 27. März 2019. Ab dieser, auf dem Baugerüst thronenden Bühne nimmt das Bauteam im östlichsten Teil der Perronhallen die Instandsetzungsarbeiten vor. Diese Arbeiten im Rahmen der ersten Etappe dauern bis Ende 2019. Von 2020 bis 2022 «wandern» Gerüst und Bühne sodann in drei weiteren Etappen von Ost nach West.
Die alten, kastenartigen Leuchten fotografiert am 27. März 2019. Diese Leuchten werden nach Ende der jeweiligen Instandsetzungsetappe durch neue, hellere und freundlichere Leuchtkörper ersetzt.
Dies ist eine Visualisierung der künftigen, neuen Beleuchtung. Diese macht die Perronhallen heller und freundlicher.
Die neue Standardstele auf Perron Gleis 3/4, fotografiert am 18. April 2018. Die Standardstelen tragen links und rechts je einen neuen, stabartigen Lautsprecher sowie die Fluchtwegbeschilderung und die technischen Anlagen, wie zum Beispiel Uhren und Entwerter. Die fotografierte Standardstele wurde bereits im März 2018 aufgestellt, damit das Projektteam und die Denkmalpflege von Kanton und SBB deren Wirkung im Zusammenspiel mit den beiden T-Musterstelen besser prüfen konnten.
Die neue T-Stele auf Perron Gleis 3/4, fotografiert am 4. April 2018. Diese sogenannten T-Stelen tragen zusätzlich zu den stabartigen Lautsprechern, der Fluchtwegbeschilderung und den technischen Anlagen ab ca. 2020 an ihren Auslegern die neuen digitalen Perronanzeigen, welche die alten Fallblattanzeigen im Hintergrund ablösen. Das Projektteam und die Denkmalpflege von Kanton und SBB haben Ende März 2018 entschieden, dass dieser T-Stelentyp im Bahnhof Basel SBB zum Einsatz kommen soll.
Die abgebauten, alten Lautsprecher, fotografiert am 27. März 2019, auf der Arbeitsbühne über dem östlichsten Teil der Perronhallen.

Die fussballfeldgrosse Arbeitsbühne fotografiert am 27. März 2019. Ab dieser, auf dem Baugerüst thronenden Bühne nimmt das Bauteam im östlichsten Teil der Perronhallen die Instandsetzungsarbeiten vor. Diese Arbeiten im Rahmen der ersten Etappe dauern bis Ende 2019. Von 2020 bis 2022 «wandern» Gerüst und Bühne sodann in drei weiteren Etappen von Ost nach West.

Die alten, kastenartigen Leuchten fotografiert am 27. März 2019. Diese Leuchten werden nach Ende der jeweiligen Instandsetzungsetappe durch neue, hellere und freundlichere Leuchtkörper ersetzt.

Dies ist eine Visualisierung der künftigen, neuen Beleuchtung. Diese macht die Perronhallen heller und freundlicher.

Die neue Standardstele auf Perron Gleis 3/4, fotografiert am 18. April 2018. Die Standardstelen tragen links und rechts je einen neuen, stabartigen Lautsprecher sowie die Fluchtwegbeschilderung und die technischen Anlagen, wie zum Beispiel Uhren und Entwerter. Die fotografierte Standardstele wurde bereits im März 2018 aufgestellt, damit das Projektteam und die Denkmalpflege von Kanton und SBB deren Wirkung im Zusammenspiel mit den beiden T-Musterstelen besser prüfen konnten.

Die neue T-Stele auf Perron Gleis 3/4, fotografiert am 4. April 2018. Diese sogenannten T-Stelen tragen zusätzlich zu den stabartigen Lautsprechern, der Fluchtwegbeschilderung und den technischen Anlagen ab ca. 2020 an ihren Auslegern die neuen digitalen Perronanzeigen, welche die alten Fallblattanzeigen im Hintergrund ablösen. Das Projektteam und die Denkmalpflege von Kanton und SBB haben Ende März 2018 entschieden, dass dieser T-Stelentyp im Bahnhof Basel SBB zum Einsatz kommen soll.

Die abgebauten, alten Lautsprecher, fotografiert am 27. März 2019, auf der Arbeitsbühne über dem östlichsten Teil der Perronhallen.