Zürich Altstetten: ab 5. Oktober via provisorische Passerelle zum Zug

Am Freitag, 5. Oktober 2018, schliesst die SBB die zentrale Personenunterführung am Bahnhof Zürich Altstetten. Sie wird verbreitert und stufenfrei ausgebaut. Während der Bauzeit kommen die Reisenden über eine provisorische Passerelle zu den Zügen.

Provisorische Passerelle in Zürich Altstetten
Provisorische Passerelle in Zürich Altstetten

Ab 5. Oktober 2018 um 15.00 Uhr ist die zentrale Personenunterführung geschlossen und es heisst für die Reisenden «hoch hinaus statt unten durch». Grund dafür ist der Neubau der Unterführung, die von heute 4 auf künftig 12.5 Meter verbreitert und stufenfrei ausgebaut wird.

Damit die Reisenden während der rund zweijährigen Bauzeit sicher zu ihren Zügen gelangen, wurde eine provisorische Passerelle über die Gleise gebaut. Zudem verbindet sie den Altstetter- mit dem Vulkanplatz. Die Passerelle liegt zwischen dem Bahnhofsgebäude und der Europabrücke.

Lageplan provisorische Passerelle am Bahnhof Zürich Altstetten.

Ab Ende 2020 mehr Komfort am Bahnhof Zürich Altstetten

Der Bahnhof Altstetten entwickelt sich wegen zahlreicher neuer Wohn- und Bürobauten zu einem stetig wachsenden Dreh- und Angelpunkt des öffentlichen Verkehrs. Aufgrund dieser Entwicklungen rund um den Bahnhof rechnet die SBB mit einer Zunahme der Ein- und Aussteigenden von heute täglich 38‘000 auf künftig 64‘000 Personen im Jahr 2050. Deshalb macht die SBB den Bahnhof bereit für die Zukunft und verbreitert die Hauptunterführung, baut Lifte ein und erhöht die Perrons der Gleise 2, 6 und 7 für den stufenfreien Einstieg in die Züge.

Die SBB führt die Ausbauten zwischen Frühjahr 2018 und Dezember 2020 aus. Ab kommendem Freitag, 5. Oktober 2018, wird die zentrale Personenunterführung umgebaut und für die Reisenden gesperrt. Alternativ benützen die Kundinnen und Kunden die provisorische Passerelle oder die bestehende, stufenfreie Unterführung stadtauswärts.

Ab 2020 profitieren die Reisenden von mehr Komfort am Bahnhof Zürich Altstetten. Die Kosten des Bauprojekts betragen rund 65,7 Millionen Franken und werden zum grössten Teil über die Leistungsvereinbarung der SBB mit dem Bund finanziert.