SBB beschafft sieben neue Züge für Bern–La Chaux-de-Fonds

Ab Dezember 2020 übernimmt die SBB die Linie Bern–La Chaux-de-Fonds von der BLS. Dazu beschafft sie bei Stadler Rail sieben neue Züge des Typs Flirt für rund 65 Millionen Franken. Die Züge erhalten den Namen «Mouette» und weisen eine komfortable Innenausstattung für den Fernverkehr auf.

Der neue Zug bietet Niederflureinstieg und Fernverkehrs-Komfort.
Der neue Zug bietet Niederflureinstieg und Fernverkehrs-Komfort.

Ab Dezember 2020 integriert die SBB im Rahmen der neuen Fernverkehrskonzession die Linie Bern–La Chaux-de-Fonds als IR66 in ihr Fernverkehrsnetz. Damit wird auch der Neuenburger Jura an den schweizweiten Fernverkehr der SBB angebunden. Die SBB beschafft dafür neue einstöckige, spurtstarke und behindertengerechte Fahrzeuge. Die sieben neuen Züge mit dem Namen Mouette (franz. für Möwe) werden von 2019 bis 2021 in einer komfortablen Fernverkehrs-Ausführung gebaut. Der Zug ist vierteilig und verfügt über 27 Sitzplätze in der 1. Klasse (2+1-Bestuhlung) und 154 Sitze in der 2. Klasse. Alle Plätze verfügen über eine Steckdose. Zu Verkehrsspitzen können die Mouettes gekoppelt werden, um ausreichend Sitzplätze anbieten zu können. In der Nebenverkehrszeit können die Züge kürzer geführt werden und helfen so, Energie und Kosten zu sparen.

Die Vergabe erfolgte freihändig nach öffentlichem Beschaffungsrecht. Darüber hinaus besteht die Option für sieben weitere Fahrzeuge.

19.12.2018, 15.30 Uhr: Thomas Ahlburg, Group CEO Stadler und Toni Häne, Leiter SBB Personenverkehr unterzeichnen den Vertrag für sieben neue Mouettes.
Der neue Zug bietet Niederflureinstieg und wird für den Fernverkehr ausgerüstet.

19.12.2018, 15.30 Uhr: Thomas Ahlburg, Group CEO Stadler und Toni Häne, Leiter SBB Personenverkehr unterzeichnen den Vertrag für sieben neue Mouettes.

Der neue Zug bietet Niederflureinstieg und wird für den Fernverkehr ausgerüstet.