SBB will stabile, möglichst sinkende Preise

Ein internes Dokument der öV-Branche zeige, dass die GA-Preise steigen sollen. So berichten heute diverse Medien. Fakt ist: Die Branche prüft bei der Preis- und Sortimentsstrategie viele mögliche Massnahmen. Beschlüsse gibt es keine. Die SBB setzt sich für stabile, möglichst sinkende Preise ein.

SBB Zug
SBB Zug

Zentral für die SBB ist, dass die Preise im öffentlichen Verkehr stabil bleiben. Nach Möglichkeit sollen sie sogar sinken. Dafür setzt sich die SBB seit langem ein. Sie wird das auch in die Diskussionen der öV-Branche weiterhin einbringen.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hat die SBB die Preise bereits gesenkt: Das Angebot an Sparbilletten ist stark ausgebaut worden; so nutzt die SBB den Spielraum, die Preise im Fernverkehr für die Kunden attraktiv zu machen – mit Preisen, die bis bis zu 70 Prozent unter den Normaltarifen liegen.

2018 sind via Sparbillette Preissenkungen im Umfang von 80 Mio. Franken umgesetzt worden. Für 2019 sind für die Verbesserung des Preis-Leistungsverhältnisses rund 230 Mio. Franken vorgesehen, darunter Sparbillette im Umfang von mehr als 100 Mio. Franken. Die SBB will weitere Preissenkungen und Investitionen in Service und Qualität machen, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Bahn im intermodalen Wettbewerb zu steigern.

Die öV-Branche analysiert derzeit das Sortiment. In dem heute öffentlich gewordenen Strategiepapier hat die öV-Branche Möglichkeiten aufgezeigt, wie der öV für die Kunden einfacher, attraktiver und preislich möglichst günstig ausgestaltet werden kann. Entscheide sind noch nicht gefallen. 


Tweet von Andreas Meyer, CEO SBB (12.5.2019)
#sbb bleibt dabei: Preise im Durchschnitt stabil halten/senken!

Blick online (13.5.2019)
Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr, zur geplanten Abo-Verteuerung: «Wir wollen keine Schock-Erhöhung beim GA»
 

Blick online (12.5.2019)
ÖV-Betriebe planen Alternative zum Generalabo: Jetzt kommt das Mehrfahrten-GA