Erster frisch modernisierter IC2000-Doppelstockzug ist unterwegs

Seit dem 22. August verkehrt der erste modernisierte Doppelstockzug IC2000 als Interregio 17 zwischen Zürich und Bern. Die SBB investiert in die Gesamterneuerung der rund 20-jährigen Flotte über 300 Millionen Franken, damit sie fast wie neu aussehen.

Die IC2000-Doppelstockzüge befördern täglich rund 180 000 Reisende und bilden zusammen mit den Re460-Lokomotiven das Rückgrat des Schweizer Fernverkehrs. Damit die Fahrzeuge fit sind für weitere 20 Betriebsjahre, werden sie im SBB Werk Olten bis auf den Kern ausgehöhlt und modernisiert. Insgesamt werden über 32 000 Sitze neu gepolstert, 40 Kilometer Teppich verlegt und über 120 Tonnen Farbe aufgetragen.

Seit Donnerstag, 22. August 2019 verkehren die ersten modernisierten IC2000-Wagen in einem Interregio17 zwischen Bern–Burgdorf–Zürich. Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2019 sollen die modernisierten Wagen dann auf dem IR 70 zwischen Luzern–Zürich und dem IR 75 zwischen Luzern–Konstanz eingesetzt werden. Ab Ende 2019 bis 2024 werden in einem regelmässigen Takt alle 341 IC2000-Doppelstockwagen modernisiert und auf den bestehenden IC2000-Verbindungen eingesetzt. Neben den neuen Fernverkehrs-Doppelstockzügen FV-Dosto ist die IC2000-Flotte mit ihrer Kapazitätsstärke auch künftig ein zentraler Bestandteil der SBB-Fernverkehrsflotte im Intercity- und Interregio-Verkehr.

Das sind die Besonderheiten des modernisierten IC2000

Helles und modernes Innendesign mit neuer, energiesparenden LED-Beleuchtung und indirekter Beleuchtung.
Neue Sitzpolster und neue Teppiche in allen Wagen.
Direkt in die neuen Abteiltische integrierte Steckdosen.
Verbesserter Mobilfunkempfang – auch für künftige Mobilfunkgenerationen – dank neu-en, mobilfunkdurchlässigen Fensterscheiben.
Umgestaltete, hellere Speisewagen mit neuen Tischen und Sitzgelegenheiten.
Neues, modernes SBB-Aussendesign.
Autonomer Zugang dank neuem Schiebetritt in allen Wagen mit Rollstuhlabteilen und in allen Speisewagen. Die Fahrzeuge werden nach den Vorgaben des Gesetzes zur Behindertengleichstellung modernisiert.
Erweiterte Business-Zone mit einem Office-Bereich und induktiven Ladeflächen zum Laden von Smartphones in der ersten Klasse.
Wickeltisch in WC-Kabine des Familienwagens und ein aufgearbeitetes Spielabteil im Oberdeck, sowie Wickeltisch in der Toilette des Wagens mit Rollstuhlabteilen.
Neue Sicherheitselemente wie Fahrgastsprechstellen und eine Branderkennungsanlage in allen Wagen, zudem umfassende technische Revisionen.

Helles und modernes Innendesign mit neuer, energiesparenden LED-Beleuchtung und indirekter Beleuchtung.

Neue Sitzpolster und neue Teppiche in allen Wagen.

Direkt in die neuen Abteiltische integrierte Steckdosen.

Verbesserter Mobilfunkempfang – auch für künftige Mobilfunkgenerationen – dank neu-en, mobilfunkdurchlässigen Fensterscheiben.

Umgestaltete, hellere Speisewagen mit neuen Tischen und Sitzgelegenheiten.

Neues, modernes SBB-Aussendesign.

Autonomer Zugang dank neuem Schiebetritt in allen Wagen mit Rollstuhlabteilen und in allen Speisewagen. Die Fahrzeuge werden nach den Vorgaben des Gesetzes zur Behindertengleichstellung modernisiert.

Erweiterte Business-Zone mit einem Office-Bereich und induktiven Ladeflächen zum Laden von Smartphones in der ersten Klasse.

Wickeltisch in WC-Kabine des Familienwagens und ein aufgearbeitetes Spielabteil im Oberdeck, sowie Wickeltisch in der Toilette des Wagens mit Rollstuhlabteilen.

Neue Sicherheitselemente wie Fahrgastsprechstellen und eine Branderkennungsanlage in allen Wagen, zudem umfassende technische Revisionen.

Per 2024 sind alle Fernverkehr-Züge der SBB in einem modernen Gesamtbild und mit einem einheitlichen Einsatzkonzept unterwegs. Zentral dabei sind die vollständige Klimatisierung, die 2+1-Bestuhlung in 1. Klasse-Wagen sowie Steckdosen in 1. und 2. Klasse und Zugang mit Niederflureinstieg. In allen Intercity-Zügen wird zudem ein Speisewagen mitgeführt.

Grösste Fahrzeug-Modernisierung in der Geschichte des SBB Fernverkehrs schont Ressourcen

Die Rundumerneuerung der IC2000-Flotte ist die grösste Fahrzeug-Modernisierung in der Geschichte des Fernverkehrs: Über 300 Millionen Franken investiert die SBB in den kommenden fünf Jahren in die Erneuerung der 341 Wagen. Dabei geht sie sorgfältig mit ihren Mitteln um: Damit die Fahrzeuge so lange wie möglich komfortabel und sicher unterwegs sind, werden die Fahrzeuge in der Mitte ihrer Lebensdauer ressourcenschonend erneuert. So wird beispielsweise durch die Umstellung der Innenraumbeleuchtung auf LED-Technologie Energie eingespart.

Gleichzeitiges Arbeiten an 14 Wagen

Die Arbeiten an der IC2000-Flotte sind mit grossem Aufwand verbunden: Zwischen 2019 und 2024 sind über 120 SBB-Spezialisten täglich im Einsatz, um die Wagen auf Vordermann zu bringen – Mechaniker, Elektriker, Bodenleger, Schreiner, Schlosser, Maler, Logistiker, Arbeitsvorbereiter und Techniker. Die Modernisierung eines Wagens dauert 8 Wochen, jeden dritten Arbeitstag wird ein Fahrzeug fertiggestellt. Im Werk Olten wird jeweils an 14 Wagen gleichzeitig gearbeitet, dies entspricht etwas mehr als einer Komposition in gewohnter Zusammenstellung. Nach der Prototyp-Phase ist der Start der Serienproduktion ab Ende 2019 vorgesehen.