Nyon, das Bijou am Genfersee

«Paléo» sagen die meisten, wenn sie Nyon hören. Doch die schmucke Kleinstadt zwischen Genf und Lausanne hat neben dem bekannten Festival viel mehr zu bieten. Was, verrät SBB Mediensprecher Martin Meier in diesem Beitrag.

Warum lohnt sich eine Reise nach Nyon?

Allein die fantastische Aussicht vom Schloss Nyon über den Genfersee ist die Reise wert. Welche Spuren die Römer (und Helvetier) im schönen Städtchen hinterlassen haben, zeigt das Musée Romain. Im Musée du Léman erfährt man viel über den Lebensraum Genfersee und im Strandbad «Plage communale des trois jetées» kann man herrlich im selbigen baden.

Was darf man auf keinen Fall verpassen?

Yvoire ist ein wunderschönes, sehr gepflegtes mittelalterliches Städtchen auf der gegenüberliegenden Seite des Sees. In Yvoire fühlt man sich wie in den Ferien, Gelati und Souvenirläden gibt es mehr als genug. Der Ort ist von Nyon aus bequem innerhalb von 20 Minuten mit dem Schiff zu erreichen.

Wo isst und schläft es sich gut?

Nyon verfügt über verschiedene Hotels. Für Familien empfehle ich das Bed and Breakfast «Domaine de Bois-Bougy», ein wunderschönes altes Bauernhaus wie aus dem Bilderbuch.

Fischliebhaberinnen und Fischliebhaber kommen entlang der Seepromenade voll auf ihre Kosten, zum Beispiel im Restaurant «O'Les Terrasses» - näher am See geht nicht mehr. Für Familien empfehle ich das «Luigia» in Bahnhofsnähe. Mein Favorit ist das «TigellaBella».

Beginn einer Bildergalerie

Geheimtipps:

  • Für Weinkennerinnen und Weinkenner: Die Region «La Côte» ist bekannt für ihre Weinberge. Lokale Weine können zum Beispiel im Winzerkeller des Schlosses Nyon gekostet werden.
  • Für Familien: Nyon verfügt über einen schönen Spielplatz beim Place Perdtemps, und einen noch schöneren direkt am See beim Parc du Bourg-de-Rive. Familien, die länger in der Region bleiben, empfehle ich einen Besuch im Freizeitpark «Signal de Bougy», ab Rolle via Postauto erreichbar.
  • Für Sportliche: Den schönsten Ausblick über die Region gibt’s vom 1677 Meter hohen Gipfel «La Dôle».

Anreise:

Entweder mit dem IC1 via Bern (nach Palézieux den Blick über das Lavaux und den Genfersee nicht verpassen!) und in Lausanne auf den IR 90 umsteigen, oder mit dem IC 5 über die Jurasüdfusslinie bis Morges, und dort auf den IR 90 umsteigen.

Der SBB Fahrplan kennt alle Details.

Martin Meier ist Mediensprecher bei der SBB. Er liebt Reisen mit seiner Familie und Stromgitarren.

Martin Meier ist Mediensprecher bei der SBB. Er liebt Reisen mit seiner Familie und Stromgitarren. 
Martin Meier

Die Empfehlungen sind persönliche Tipps von SBB Mitarbeitenden.