Sechs Anzeichen eines erfüllenden Jobs

Eine sinnvolle Arbeit motiviert und lässt Mitarbeitende gerne zur Arbeit gehen. Doch welche Faktoren tragen zur Erfüllung im Job bei? Corinne Scheiwiller, Arbeitspsychologin bei der SBB, kennt sie.

Kaum etwas nagt mehr an der Motivation, als eine Arbeit, die sinnlos scheint. Das weiss auch Corinne Scheiwiller. Sie ist Projektleiterin und Fachspezialistin Gesundheitsschutz und Prävention bei der SBB und kennt die Problematik: «Sehen Mitarbeitende die Sinnhaftigkeit in ihrem Job, wirkt dies wie ein riesiger Motivationsschub. Dadurch kommen sie gerne zur Arbeit und sind leistungsfähiger.» Für die Psychologin zeigen folgende sechs Punkte, dass jemand einer sinnhaften Tätigkeit nachgeht:

1. Die Identifikation mit der Arbeit und dem Arbeitgeber stimmt

Sind die Mitarbeitenden stolz auf ihr Schaffen und das Unternehmen, fördert dies die Sinnhaftigkeit. Deshalb ist es wichtig, dass die eigenen Werte mit denen des Unternehmens übereinstimmen und in der täglichen Arbeit erlebbar sind. Für ihre Kundinnen und Kunden sowie ihre Belegschaft setzt die SBB auf Menschlichkeit, Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit.

2. Der Arbeitgeber leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag

Für viele ist der gesellschaftliche Beitrag entscheidend für die erlebte Sinnhaftigkeit im Beruf. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Nachhaltigkeitsstrategien der Unternehmen einen zunehmenden Einfluss auf die Motivation der Mitarbeitenden haben. Dieser Aspekt ist für die SBB besonders wichtig: Sie ist die grösste Anbieterin von nachhaltiger Mobilität in der Schweiz und gehört zu den wichtigsten Service Public-Dienstleisterinnen.

3. Die Arbeit dient einem grossen Ganzen

Die Arbeit wird häufig dann als sinnvoll empfunden, wenn der geleistete Beitrag dem Gesamtunternehmen dient. Zudem soll den Mitarbeitenden bekannt sein, welchen Wert ihre Tätigkeiten haben und wie diese auf das Gesamtergebnis einzahlen. Die gesteckten Jahresziele sind individuell auf die effektiven Aufgaben des Arbeitnehmers abgestimmt und zahlen gleichzeitig auf die Unternehmensziele ein. Die SBB ist stolz darauf, dass alle Mitarbeitenden ihr Puzzlestück zum Unternehmenserfolg beitragen.

4. Der Arbeitgeber wertschätzt die geleistete Arbeit

Mitarbeitende gehen nicht nur des Geldes wegen zur Arbeit. Fast genauso wichtig oder gar wichtiger ist die Wertschätzung, die sie für ihren Einsatz erhalten. Diese wird bei der SBB besonders grossgeschrieben. Denn sie setzt auf einen transformationalen Führungsstil. Das bedeutet, dass die Führungskräfte eine Vorbildfunktion einnehmen, ihre Mitarbeitenden herausfordern und ihnen Sinn vermitteln.

5. Im und mit dem Job lernen

Ein Projekt von A bis Z durchzuführen, ist erfüllender, als kleine Teilaufgaben zu übernehmen. Ebenso soll die Arbeit abwechselnd und vielseitig sein. So können alle Mitarbeitenden anhand der eigenen Tätigkeit im Job wachsen. Die SBB setzt hierfür auf Handlungsspielraum, Verantwortungsbewusstsein und die nötige Portion Ambition.

6. Persönliche Weiterentwicklung wird gefördert

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gefordert und gefördert, beispielsweise in Form einer Weiterbildung. Dadurch entwickeln sie sich persönlich und beruflich weiter. Die SBB unterstützt Weiterbildungen und bietet zusätzlich interne Laufbahnberatungen an, sollte sich jemand verändern wollen. Zudem bietet sie ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit, eine interne Stage zu absolvieren. Während einer Dauer von vier bis 18 Monaten wird einer Tätigkeit an einer anderen Arbeitsstelle nachgegangen.

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Physische und psychische Gesundheit geht vor

Bei der SBB gibt es viele Berufe, die eine hohe körperliche Belastung mit sich bringen. «Um die einseitigen Belastungen zu reduzieren, setzen wir uns vom Bereich Gesundheitsschutz und Prävention für abwechselnde Tätigkeiten ein. Dabei wechseln sich Mitarbeitende innerhalb einer Abteilung oder eines Bereichs bei ihren Arbeiten ab», erklärt Corinne Scheiwiller. Die Veränderungen in der Arbeitswelt stellen auch zunehmend Herausforderungen an die psychische Gesundheit. Diese stellt ebenfalls einen Schwerpunkt des Bereichs Arbeitsmarktfähigkeit, Gesundheit, Soziales dar. Corinne Scheiwiller schätzt es sehr, dass sie mit ihrer Arbeit die physische und psychische Gesundheit der SBB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern kann.

So verantwortet die Arbeits- und Organisationspsychologin die Einführung des neuen Angebots «Boxenstopp». Die SBB bietet diese Standortbestimmungen an, um die Mitarbeitenden in der sich schnell verändernden Arbeitswelt zu unterstützen: «Sie bieten den Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich regelmässig mit ihrer persönlichen und beruflichen Situation auseinanderzusetzen und konkrete nächste Schritte zu erarbeiten.», so Scheiwiller. Genau durch solche Angebote verspürt Corinne Scheiwiller selbst die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit.

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Passt die aktuelle Situation?

Die Expertin rät: «Zum einen sollte man sich über die eigenen Werte und Interessen im Klaren sein. So kann man überprüfen, ob die aktuelle Situation passt und/oder sich gezielt auf die Suche nach einem passenden Arbeitgeber und einer passenden Tätigkeit machen. Zum anderen empfehle ich, selbst aktiv zu werden und Eigenverantwortung zu übernehmen: Auch in einem bestehenden Umfeld können durch Eigeninitiative kleine Veränderungen erzielt werden.»

Treffen die sechs genannten Punkte nicht auf deine jetzige Tätigkeit zu? Versuch es doch mit einem Job bei der SBB. Sie bietet über 150 vielfältige Berufsmöglichkeiten. Bei den jährlichen Mitarbeiterbefragungen der SBB erreicht die Frage nach der Sinnhaftigkeit bei der Arbeit jeweils hohe Werte. Gemeinsam für ein Ziel: Wir machen was Grosses und bewegen damit die Schweiz. Informiere dich jetzt über offene Stellen: www.sbb.ch/jobsuche.