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SBB testet Alternativen zum Einsatz von Glyphosat
SBB testet Alternativen zum Einsatz von Glyphosat

Die SBB ist sich ihrer Verantwortung in Umweltfragen bewusst. Als erste Bahn in Europa hat sie bereits 2018 ein Programm zur Erarbeitung ökologischer Alternativen zu Glyphosat lanciert. Bis 2025 will die SBB auf den Einsatz von Glyphosat verzichten.

Ottavia Masserini (Text)SBB/CFF/FFS (Fotos)

Alternativen zum Einsatz von Glyphosat

Um einen sicheren Bahnbetrieb zu gewährleisten, muss die SBB die Vegetation im Bereich ihrer über 7600 Streckenkilometer stetig kontrollieren und regulieren. Dabei kommt unter anderem das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat zum Einsatz. Bis heute ist dieses Herbizid der einzige in der Schweiz zugelassene Wirkstoff zur Bekämpfung von Vegetation im Bereich von Bahnanlagen. Die SBB setzt Glyphosat sehr gezielt ein. Die Equipen sind zu Fuss unterwegs und führen die Spritzdüsen nahe am Boden, um den Verbrauch tief zu halten. Im internationalen Vergleich unter Bahnhunternehmen verbraucht die SBB am wenigsten Glyphosat pro Gleiskilometer. Jährlich reichen rund zwei Tonnen Wirkstoff, um das Unkraut zu bekämpfen. Dies entspricht rund einem Prozent des Schweizer Absatzes.

Neuartige Lösungen im Test

Dennoch sucht die SBB aktiv nach Alternativen. In Zusammenarbeit mit externen Spezialisten werden seit 2018 verschiedene neuartige Lösungen zur Vegetationskontrolle getestet. Schon heute ist klar: Aufgrund der Vielfalt der natürlichen und baulichen Gegebenheiten entlang der Bahnstrecken wird nicht nur eine Lösung zum Einsatz kommen.

Eine mögliche Methode zur Bekämpfung von Unkraut im Gleisbereich ist der Einsatz eines Heisswasserspritzfahrzeuges. Die SBB hat in den vergangenen Monaten eigens ein Versuchsfahrzeug entwickelt, das über eine Pflanzenerkennungsfunktion verfügt und für die Vernichtung unerwünschter Vegetation eingesetzt wird.

Die SBB wird für die verschiedenen aktuell getesteten Verfahren der Vegetationskontrolle eine Ökobilanz erstellen. Somit ist sichergestellt, dass die neuen Methoden umweltverträglicher sind als das bisher eingesetzte Verfahren.

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